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| Einfädeln in die Scheune |
Sonntag, 20. Oktober 2019
Winterlager
Dieses Jahr war kurzfristig kein Krantermin zu bekommen, offensichtlich habe ich genau die Woche erwischt, in der alle die Boote aus dem Wasser haben wollten. Egal, ich habe den Trailer auf dem Werftgelände abgestellt und darum gebeten, mich zu informieren, wenn das Boot auf dem Trailer steht. Mein aufmerksamer Stegnachbar Jürgen (der auf seiner Hai 760 zeitweise wohnt) war aber schneller als das Werftbüro, er rief an und wollte wissen ob ich auch da bin, weil mein Boot aus dem Wasser kommt 😀.
Heute hatten Bettina und ich Zeit und die Whiskey kam ins Winterlager.
Montag, 23. September 2019
Hiddensee Runde Tag 3
Der böige NO hat die ganze Nacht geweht und auch morgens ist es der Wind noch ungemütlich. Die Sonne macht sich auch rar, also eigentlich möchte man in der Koje bleiben. Der Wind soll aber schon morgen aus West kommen und das Wetter nicht besser werden. Bei West-Wind müsste ich Richtung Barhöft gegen an motoren, was ich vermeiden will. Also geht es um 10 Uhr los Richtung Süden um östlich an Hiddensee vorbei meine Runde zu vollenden. Im Tonnenstrich von Vitte zum Fahrwasser von Kloster hab ich den Wind von vorn und kann schon das Groß setzen und das zweite Reff einbinden. Bei dem Wind und der Welle hatte ich dabei gut zu tun und mich auch vorsichtshalber mit dem Lifebelt eingepickt.
Das zweite Reff war eine gute Wahl. Mit halbem Wind und guter Krängung ging es mit 5 kn Richtung Süden. Am Nachmittag kam dann die Sonne raus und der Wind lies etwas nach.
Richtung Barth ging es mit Raumwind wieder schnell und gegen 17 Uhr war ich wieder im Heimathafen.
Ich fürchte, das war die Saison 2019, aber wer weiß.
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| Vierendehl Rinne |
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| 26,6 nm |
Standort:
Barth, Deutschland
Sonntag, 22. September 2019
Hiddensee Runde Tag 2
Heute ist NO-Wind angesagt, der im Laufe des Tages auffrischen soll. Ich will heute westlich an Hiddensee vorbei, um die Nordspitze herum und dann nach Kloster oder Vitte. Aus Barhöft heraus geht es direkt gegen den schwachen NO durch die Barhöfter Rinne. Der Windmesser im Video zeigt überwiegend den Fahrtwind an.
An der Südspitze von Hiddensee führt der Tonnenstrich nach Norden, so
dass ich segeln könnte. Leider reicht der Wind noch nicht und ich lasse
den Motor bis Tonne 10 laufen. Dann setze ich Segel und lasse mich mit
1-2 kn mehr treiben als segeln.
Dann wird es plötzlich spannend, von hinten kommt der Seenotrettungskreuzer Theo Fischer angeprescht, verfolgt von einem weiteren Boot. Mein erster Gedanke ist ein Notfall, aber im Funk war nichts zu hören. Kurz danach wird mir klar, dass es nur eine Übung ist.
Das war eine nette Abwechslung, denn bei dem schwachen Wind komme ich kaum vom Fleck und überlege schon, den Motor wieder anzuwerfen.
Aber allmählich nimmt der Wind zu und an der Nordspitze von Hiddensee komme ich aus der Windabdeckung raus und es ist Rauschefahrt hart am Wind angesagt. Im Libben muss ich schon die Schoten fieren und das Vorsegel verkleinern. Dann geht es durch den Tonnenstrich bis nach Vitte. Das Anlegen beim böigen NO mit dem Wind auf dem Backbord-Bug war etwas Hafenkino und ich musste mich kurz an das Nachbarboot anlehnen. Der einzige Zuschauer war aber der Hafenmeister, der die Leinen annahm und mit Kritik nicht sparte. Aber ich lag mit dem Bug im Wind und hatte dafür im Cockpit und Niedergang Schutz vor dem Wind.
Jetzt wollte ich mich mit einem schönen Abendessen belohnen, aber um die Jahreszeit hatten viele Restaurants schon geschlossen 😞. Aber im Godewind ist auch ein Hotel und dort wurde ich fündig 😀.
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| Leuchtfeuer Dornbusch |
Aber allmählich nimmt der Wind zu und an der Nordspitze von Hiddensee komme ich aus der Windabdeckung raus und es ist Rauschefahrt hart am Wind angesagt. Im Libben muss ich schon die Schoten fieren und das Vorsegel verkleinern. Dann geht es durch den Tonnenstrich bis nach Vitte. Das Anlegen beim böigen NO mit dem Wind auf dem Backbord-Bug war etwas Hafenkino und ich musste mich kurz an das Nachbarboot anlehnen. Der einzige Zuschauer war aber der Hafenmeister, der die Leinen annahm und mit Kritik nicht sparte. Aber ich lag mit dem Bug im Wind und hatte dafür im Cockpit und Niedergang Schutz vor dem Wind.
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| Vitte am Abend, es sieht windstiller aus als es war |
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| 19,3 nm |
Samstag, 21. September 2019
Hiddensee Runde Tag 1
Der Herbst nähert sich und die letzten Tage waren kein Segelwetter. Jetzt öffnet sich endlich ein Wetterfenster und nach einem kleinen Umweg in den Supermarkt geht es in den Hafen zum Boot. Bis zum Ablegen ist es schon wieder kurz vor 12, aber bis Barhöft ist es ja nicht weit und der Westwind schiebt schön.
Der Wind soll langsam nachlassen und morgen aus Nord-Ost kommen. Abends ist es in Barhöft dann windstill. Etwas nervig sind die Angler mit ihren kleinen offenen Booten, die mitten im Fahrwasser ankern und nur widerwillig ausweichen.
Beim Anlegen hilft auch ein Einhandsegler von der Nachbarbox, der sich eine Maxi in Schweden gekauft hat und das Boot nach Lublin überführt. Wir gehen gemeinsam essen und verbringen einen netten Abend miteinander.
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| Raumwind mit Segel in "Schmetterling"-Stellung |
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| Windstille in Barhöft |
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| 14 nm bis Barhöft |
Labels:
Barhöft
Standort:
18445 Barhöft, Deutschland
Mittwoch, 4. September 2019
Ausflug nach Stralsund
Gestern haben Bettina und ich unseren für diesen Sommer geplanten gemeinsamen Törn angetreten. Leider haben diverse Umstände das bis jetzt verhindert und jetzt kommt schon der Herbst und das Wetter ist ist nicht optimal (böig). Trotzdem probieren wir es aus. Von Barth geht es bis Stralsund.
Beim Abendessen in Stralsund beschließen wir, den Rückweg anzutreten, da das Wetter nicht besser wird.
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| Abendstimmung Hafen Stralsund |
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| Bettina an Bord |
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| Auch mal ein Bild von mir |
Standort:
Stralsund, Deutschland
Samstag, 24. August 2019
Endspurt nach Barhöft
Für heute ist Ost-Wind angesagt. Morgens schwach und ab Mittags zunehmend. Also ideal, um von Barhöft nach Barth zu segeln. Leider haben wir morgens Flaute und es wird immer heißer.
Auf den neuen Schwimmstegen sind die Anschlusskästen so positioniert, dass man mit dem Buganker beim Einlaufen das Ding touchieren muss. Entsprechend stehen einige der roten Anschlusskästen schon schräg. Vielleicht wird das ja noch geändert.
Im Hintergrund (hinter meiner Whisky) sieht man die SY Anne K, der Eigner hat sich mir als Nautic-Plast Geschäftsführer im Ruhestand vorgestellt und mir noch einiges über die HAI 760 und den Parallel-Schwenk-Kiel erzählt. Die HAI 760 ist ja eng mit der Neptun 25 verwandt, deshalb kamen wir ins Gespräch.
Den Plan, bis Mittags auf mehr Wind zu warten gebe ich bald auf, da ich mir denke, dass es auch immer heißer wird. Wenn dann die Flaute bleibt, wird es schweißtreibend.
Also motore ich gegen 10:30 Uhr los.
Während der Motorfahrt beobachte ich auf dem Windmesser den scheinbaren Wind und die Windrichtung. Anfangs ist nur der Fahrtwind zu sehen, aber ab der Langendorfer Breite kommt der scheinbare Wind von hinten und ich rolle die Fock aus und stelle den Motor ab. Es geht langsam voran, aber ich habe heute Zeit (bis zum Geschäftsschluss am Samstag, da ich noch Lebensmittel benötige). Lansam kommt der Wind in Fahrt und ich kann zum Schluss mit über 4 kn nur mit der Fock in den Barther Hafen einlaufen.
Schön war es, in 5 Tagen einmal um Rügen herum zu segeln. Den 6. Tag habe ich gebraucht, um nach Barth zurück zu kommen.
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| Krumgefahrener Anschlusskasten |
Im Hintergrund (hinter meiner Whisky) sieht man die SY Anne K, der Eigner hat sich mir als Nautic-Plast Geschäftsführer im Ruhestand vorgestellt und mir noch einiges über die HAI 760 und den Parallel-Schwenk-Kiel erzählt. Die HAI 760 ist ja eng mit der Neptun 25 verwandt, deshalb kamen wir ins Gespräch.
Den Plan, bis Mittags auf mehr Wind zu warten gebe ich bald auf, da ich mir denke, dass es auch immer heißer wird. Wenn dann die Flaute bleibt, wird es schweißtreibend.
Also motore ich gegen 10:30 Uhr los.
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| Windanzeige auf dem Plotter |
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| Track Barhöft-Barth |
Labels:
Barhöft,
Barth,
Rund Rügen
Standort:
18445 Barhöft, Deutschland
Freitag, 23. August 2019
Gustow bis Barhöft
Heute Morgen kann ich mir Zeit lassen. Es sind keine 5 sm bis zur Ziegelgrabenbrücke bei Stralsund und ich möchte die Brückenöffnung um 12:20 Uhr erreichen. Da sollte ein Ablegen um 11 Uhr ausreichend sein.
Ich bin pünktlich an der Brücke und rausche mit vielen anderen Yachten durch die geöffnete Klappbrücke. Im Strelasund versuchen alle bei dem schwachen West-Wind voranzukommen. Etwas auf Höhe Parow siehe ich, dass bei den Booten vor mir die Vorsegel einfallen und einer nach dem anderen abfällt. Die Krängung nimmt auch stark zu. Bis der Winddreher bei mir ankommt bin ich vorbereitet. Die Windrichtung (Nordwest) ist jetzt zwar suboptimal, aber dafür weht es jetzt kräftig. Bis zum Barhöfter Fahrwasser bei Tonne 42 (dort wo ich bei Beginn meiner Runde abgebogen bin) kann ich kreuzen, danach muss die Maschine ran, da es rechts und links vom Fahrwasser zu flach wird.
In Barhöft liege ich an den neuen Fingerstegen, die erst letzten Herbst fertiggestellt wurden. Leider reicht das WLAN nicht bis auf diese Hafenseite, so dass ich meine Dosenantenne (die ich für Barth gebaut hatte) in Stellung bringe. Damit kann ich erfolgreich ins Internet und über den Access-Point meines Raspberry Pi auch mein Smartphone und Notebook versorgen.
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| Blick zurück auf Stralsund |
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| Dosenantenne im Einsatz |
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| Track Gustow-Barhöft |
Labels:
Barhöft,
Dosenantenne,
Gustow,
Rund Rügen
Standort:
18445 Barhöft, Deutschland
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